
Nächte
Die erste Nacht putzten wir uns eitel für die Liebe.
Die zweite Nacht vergeudeten wir mit Lust.
Die dritte Nacht verschenkten wir an verrückte Spiele.
Die vierte Nacht verschliefen wir unter warmen Decken.
Die fünfte Nacht war wieder wie die erste.
Die sechste Nacht erinnerte an die zweite.
Die siebte Nacht verging wie die dritte.
Dann kamen Nächten, die von allen etwas waren.
Immer gab es einen Wecker, der uns aus dem Bett läutete.
Immer gab es einen Morgen, der uns in die Kleider zwang.
Verloren haben wir uns nicht in den Nächten,
sondern an den Tagen, die nach ihnen kamen.
Leiden(schaft)
Dass ich sie liebe,
erträgt sie lächelnd.
Dass ich sie an den Händen fasse,
erlaubt sie mir.
Dass ich sie küsse,
will sie nicht.
Es würde sie nicht glücklicher machen,
sagt sie.
One more Poetry of Love:
