
EISLÄUFER
Du flüsterst,
dir friert die nackte Haut zu Eis
und greifst nach deinem Hemd.
Lass es liegen
für einen allerletzten Tanz
meiner Finger auf deinen entblößten Bahnen.
Du spürst,
wie sie sich gierig an dich drängen.
Deine Lust ahnt das dünne Eis
und will sie warnen.
Da stürzen sie in ihr Verderben.
Sanft drücken sie sich in dein Fleisch.
Pirouetten springend,
fahren sie von deinen Brüsten ab
und gleiten achterkreisend
langsam zwischen deinem Becken an dir hinab.
In deiner Mitte an der tiefsten Stelle
brechen sie durch das Eis.
Du fühlst,
wie sie zappeln zwischen deinen Beinen.
Niemand schlägt Alarm.
Sie bleiben stumm, bis sie in dir verschwunden sind,
als hätten sie Freude daran.
Wie ich sie beneide um diesen Untergang.
Liebeshymne
Wie madonnenschön
und rosenmakellos sie ist.
Wie erdbeersüß
und zuckerschmeckend sie riecht.
Unendlich ist das Glück,
wenn sie in meinen Armen liegt
und sich lustseufzend
an mich schmiegt.
One more Poetry of Love:
