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Die Reise des Fräulein „So-La-La“

Unterdessen begann das Fräulein  „So-La-La“, die Großmutter mit Fragen über den seltsamen Besucher zu löchern. Der Ort, an dem Oma Rosa  seine Ankunft wartete, erregte ihre Neugier.  Für gewöhnlich fuhren Gäste mit dem Auto vor und kamen durch die  die Tür ins Haus.

„Sciher war  er  ein Friebueter  mit den dciksten Knaonen an Brod.“,  erging sich das Fräulein „So-La-La“ in haarsträubenden Vermutungen.

Die Großmutter schüttelte den Kopf.

„Er war ein friedfertiger Schiffskapitän, der keiner Menschenseele etwas zuleide tat.“, erwiderte  sie.

„Dnan kmäpfte er mit gefärhlcihen Seeungehueern auf Lbeen und Tod?“

Wieder musste die Großmutter die Hoffnungen des Fräulein „So-La-La“  enttäuschen.

„Ich fürchte, er hat keinen einzigen Fisch an den Haken bekommen, der größer war als ein Hering.“

Das Fräulein  „So-La-La“  runzelte  die Stirn. Wer war dieser geheimnisumwitterte Seemann, der ein Schiff steuerte, das weder Kanonen noch Fischernetze an Bord hatte?   Sie unternahm einen letzten Anlauf.

„Bestmimt hat er unbeknante Lnäder  entdkect und  die Welt görßer gemcaht.“

Die Großmutter winkte erneut ab.

„Ich fürchte, auch diese Heldentat blieb ihm versagt. Zu seinen Lebzeiten wurde die Welt um keinen Quadratzentimeter größer, als sie es bereits  war.“

Mittlerweile hatte das heiße Wasser, das aus den Leitungen strömte,  die Wanne zur Hälfte gefüllt.  Der hochsteigende Dampf hüllte den kleinen Raum in dichte Rauchschwaden. Mit kritischem Blick prüfte die Großmutter den Wasserstand. Nachdem sie mit dem Tiefgang zufrieden war, drehte sie den Wasserhahn ab.

Der Ankunft von Captain Feelgood stand nichts mehr im Weg.

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